Ein Großteil der Patienten mit chronischer lymphatischer Leukämie (CLL) ist älter als 70 Jahre und weist klinisch relevante Begleiterkrankungen auf, sodass effektive Therapiestrategien mit geringer Toxizität notwendig sind. Nach Ergänzung… Click to show full abstract
Ein Großteil der Patienten mit chronischer lymphatischer Leukämie (CLL) ist älter als 70 Jahre und weist klinisch relevante Begleiterkrankungen auf, sodass effektive Therapiestrategien mit geringer Toxizität notwendig sind. Nach Ergänzung der bisherigen Therapiestrategien mit monoklonalen Anti-CD20-Antikörpern ist das progressionsfreie und Gesamtüberleben gestiegen, die Toxizität jedoch weiterhin hoch. Bei jüngeren Patienten ist die CLL seltener, aber die Einschränkungen sind trotz der Erfolge der Fludarabin-Cyclophosphamid-Rituximab(FCR)-Chemotherapieenorm.Die Effektivität von Ibrutinib, einem Inhibitor der Bruton-Tyrosinkinase (BTK), der die B-Zell-Entwicklung und -Proliferation beeinflusst, wurde bei älteren PatientenmitCLLbereits gezeigt, dieDatenlage beibislangnichttherapiertenPatientenist jedoch für eindeutige Empfehlungen für jüngere Patienten nicht ausreichend. Ziel der im Folgenden vorgestellten Studien war es, die Effektivität von Ibrutinib-Rituximab (IR) verglichenmit FCR bei bislang nichttherapierten jüngeren und körperlich fitteren Patienten mit CLL zu zeigen. Zusammenfassung der Studie
               
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